Aus dem Nähkästchen

Wie PERRY RHODAN mich zum Schreiben brachte:

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Ein Auszug von meiner Facebook-Seite:

In einem #litcamp18-Workshop in Heidelberg im Juni lernte ich: Leser interessieren sich ebenso für die Hintergründe einer Buchreihe wie für die Romane selbst.

Nun war das nichts neues für mich. Als Kind las ich jahrelang mit Begeisterung PERRY RHODAN und schwärmte für fremde Universen und riesige Raumschiffe. Doch das Buch, das mich wie kein zweites an die Serie gefesselt und letztlich zum Fan gemacht hat, war der legendäre „Werkstattband“ von 1986 mit Hintergründen und einem detaillierten Blick auf die Menschen hinter der Serie.

Dieses Werk habe ich verschlungen und wahrscheinlich zwanzig Mal gelesen. Es schilderte eine Welt, der ich verdammt nochmal angehören wollte: Keine Außerirdischen oder andere Planeten, sondern Schreiben, Redaktionskonferenzen und Cons.

Heute, rund 30 Jahre später, habe ich es dieses Ziel erreicht. Nicht nur PERRY brachte mich zum Schreiben, sondern speziell der Werkstattband. Danke!

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Sinnfreier Artikel, um Leben auf diese Seite zu bringen.

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Zwischendrin fällt mir immer wieder mal ein, dass ich ja noch einen Blog habe, und dass ich den eigentlich auch für andere Zwecke verwenden sollte denn als YouTube-Linkschleuder. Na ja. Die meiste Promo-Arbeit, die ich in meine „Marke“ als Schriftsteller stecke, findet zwischenzeitlich über soziale Medien statt, und wozu sich die Mühe zweimal machen?

Aber mir ist klar, dass nicht jeder meiner Leser einen Account bei einer dieser Plattformen hat und das womöglich auch gar nicht möchte. Ich gelobe darum Besserung und werde diese Webseite wieder regelmäßiger mit originärem Content bespaßen. Ich bin mir auch sicher, dass ich dieses Gelöbnis bald wieder brechen werde. Seid ihr einverstanden?

Die bittere Wahrheit über das Schreiben am Wochenende

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Eine Jungautoren-Kollegin bat mich neulich um Tipps zum strukturierten Arbeiten für nebenberufliche Schriftsteller. Ich fürchte nur, ich bin der falsche Ansprechpartner. Hier eine Visualisierung meines typischen Wochenend-Schreibtages. Wer kennt es?

Ein Termin für Koshkin – mein Romanerstling erscheint 2018 bei Atlantis

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Nur eine grafische Spielerei. NICHT das spätere Cover!

Es ist schon eine endlose Geschichte mit meinem Roman-Erstling, den ich 2014 im Rahmen eines Schreibkurses geplottet und in den folgenden Monaten zu Papier gebracht hatte. Die feste Zusage eines Verlages zur Veröffentlichung hatte ich schon und es galt nur noch abzuwarten, bis der Verleger mir einen Vertrag zukommen lässt. Doch dann kamen die Dinge anders. Der To-Do-Stapel besagten Verlegers wurde ohne dessen Verschulden immer größer. Mein „Koshkin“ wanderte immer weiter nach unten, bis ich selbst daran zweifelte, dass der Roman je das Licht der Welt erblicken würde.

Mir selbst kamen andere Dinge in die Quere, privat wie beruflich. Plötzlich ergab sich mir die Gelegenheit, bei den Serien Perry Rhodan-Arkon und Maddrax mitzuschreiben. Auch die Arbeit unter anderem an meinem eigenen YA-Romanprojekt „Tatort: Gestern“ (Arbeitstitel) ließ „Koshkin“ immer wieder ans Ende meiner Prioritätenliste wandern.

Ganze drei Jahre lag das fertige Manuskript unbeachtet auf einer Festplatte und sammelte dort digitalen Staub an. Bis sich, endlich, vor einigen Wochen wieder etwas tat. Ein neuer Verlag ist zwischenzeitlich auf den Plan getreten. Der Verlagsvertrag ist tatsächlich unterschrieben, das Manuskript nochmal überarbeitet und verschickt. Sicher kommt jetzt nochmal eine Heidenarbeit wegen Lektorat und Korrektur auf mich zu, aber zunächst heißt es zurücklehnen und den Erfolg genießen. Das heißt, eine Sache darf ich schon tun: Die Werbetrommel rühren. Guido Latz hat’s erlaubt.

„Koshkin und die Kommunisten aus dem Kosmos“ (um einstweilen zum ursprünglichen Arbeitstitel zurückzukehren) erscheint am 30.04.2018 als Hardcover, Softcover und eBook im renommierten Atlantis-Verlag. Damit bin ich bei der Verlagsheimat meines hoch geschätzten Kollegen und DSFP-Preisträger Dirk van den Boom untergekommen, was mich natürlich besonders glücklich macht. Das heißt, dass demnächst diverse gemeinsame Con-Anreisen anstehen könnten.

In meiner noch immer jungen Schriftsteller-Karriere ist dies ein weiterer Meilenstein, auf den ich viele Jahre hingearbeitet habe: Das erste gedruckte, professionell verlegte, gebundene Buch aus meiner Feder. Damit permutiere ich ab April vom Nur-Heftromanautor zum „richtigen“ Romanautor. Es war ein weiter Weg, auf den ich nicht ohne Stolz zurückblicke.

Übrigens: Zwischen Januar und März schreibe schreibe ich „so nebenher“ noch zwei Bände für Dirks Serie „Rettungskreuzer Ikarus“, die ebenfalls bei Atlantis erscheint. Mehr dazu in Kürze.

Die Facebook-Seite des Atlantis-Verlages findest Du hier!

Wie man fiesen Internet-Kommentatoren die Meinung geigt

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Was tut man nicht alles an einem Sonntag, an dem man eigentlich an seinem nächsten MADDRAX-Roman schreiben sollte? Zum Beispiel, sich über saublöde Internet-Kommentare aufregen. Ein bisschen Seelenhygiene muss ab uns zu sein, darum heule ich mich auf YouTube aus und gebe Tipps, wie man mit „ungerechter“ Kritik umgeht. Und zwar in der ersten Folge einer neuen Videoessay-Reihe mit dem Titel „Ben vs. das Internet“.