Perry Rhodan

Das Cover zu “Die Kristallzwillinge” ist da!

Lesezeit: 2 Min.

Mit jedem Infobrocken, der an die Öffentlichkeit schwappt, fühlt sich mein erster offizieller Beitrag zum Perryversum realer an. Teilweise bin ich dabei ebenso gespannt wie die Fans und Leser der Arkon-Miniserie, da ich als Autor natürlich auch nicht in jeden Schritt der Veröffentlichung involviert bin, geschweige denn darauf Einfluss habe.

Einer dieser Schritte ist die Erstellung des Titelbildes, auf welches ich in den letzten Wochen gebannt gewartet habe. Und das aus gutem Grund: Bei PERRY RHODAN-Romanen sind die Cover traditionell fast ebenso wichtig wie der eigentliche Romantext. Ich erinnere mich noch gut an die vielen Stunden meiner Kindheit, die ich, noch nicht des Lesens mächtig, auf dem Dachboden meines Elternhauses damit verbracht habe, die herrlichen, farbenfrohen Bilder des legendären Johnny Bruck zu bestaunen. Diese Bilder waren für fast jeden späteren Leser der erste Kontakt zur Serie, der erste Flirt sozusagen. Auch in meinem Fall begann die unsterbliche Liebesgeschichte zwischen dieser Serie und ihrem Leser über die Einstiegsdroge “Bilderwelten”. Der Text war für mich zu aller erst Begleitmaterial zur Illustration.
Und so ist es bei vielen Neulesern auch heute noch.

Nun also hat die PERRY RHODAN-Redaktion dies hier veröffentlicht: Dieses wunderschöne Titelbild hat Coverkünstler Dirk Schulz für meinen Arkon-Roman geschaffen. Ich sehe es heute selbst zum ersten Mal, und selbst wenn nicht mein Name darauf stünde fände ich es immer noch herausragend. Es ist eine Grafik, welche den Roman um eine zusätzliche Dimension erweitert, ihn lebendiger macht. Danke an den Künstler für seine tolle Arbeit!

PERRY RHODAN-Arkon Band 3: Die Kristallzwillinge erscheint am 19.02.2016 bundesweit im Zeitschriftenhandel. Das E-Book kann man hier vorbestellen.

Das Geheimprojekt hat einen Namen: PERRY RHODAN-Arkon

Lesezeit: 1

Heute ist es soweit! Der Name des Geheimprojektes, an dem ich Ende 2015 gearbeitet habe, wurde vom Verlag enthüllt, und ich darf jetzt auch öffentlich darüber sprechen:

PERRY RHODAN-Arkon ist ein offizielles Spin-off der größten Science Fiction-Serie der Welt. Die zwölfbändige Miniserie im Heftroman-Format erscheint ab 22. Januar 2016 vierzehntäglich.

Band 3 trägt den Titel “Die Kristallzwillinge” und kommt am 19. Februar 2016 deutschlandweit in den Zeitschriftenhandel. Verfasst wurde der Roman von mir. Und damit gehöre ich endlich auch offiziell zum (erweiterten) Kreis der PERRY RHODAN-Autoren.

Dadurch geht ein lebenslanger Traum für mich in Erfüllung. In den kommenden Tagen werde ich mich an dieser Stelle noch ausführlicher darüber äußern und ein klein wenig aus dem Nähkästchen plaudern. Heute knallen erst mal die Sektkorken ….

Mein Fazit vom BuCon 2015

Lesezeit: 3 Min.

2014 glaubte ich, als frisch gestarteter Jungautor das Networking auf ein neues Level heben und zur Buchmesse fahren zu müssen. Es stellte sich als die unsinnigste Entscheidung meines Lebens heraus.

Zwar traf ich vor Ort auf alte Bekannte wie Klaus Bollhöfener oder die Autorenkollegen Christian Montillion und Rainer Wekwerth, mit denen ich jeweils ein paar wenige Worte wechseln konnte, aber davon abgesehen blieb es eine fruchtlose Übung: Stundenlang stapfte ich einsam durch mit Menschen vollgepfropfte Hallen und an einer endlosen Menagerie von Ständen vorbei, stopfte mir die Taschen mit Prospekten und die Atemwege mit Grippeviren voll. Eine reine Verkaufsveranstaltung eben, wie feststellte, nur für die Verlage und die Buchindustrie, und für einen Jungautoren wie mich gänzlich vergeudete Zeit. Für mein zukünftiges Ich wird dies eines Tages zu jenen Weisheiten gehören, die ich, altersweise und von den Jahren gebeugt, der nächsten Generation von Nachwuchsautoren mit auf den Weg werde geben können: Scheiß auf die Buchmesse!

Damals schon musste ich mir von anderen die Frage gefallen lassen, was mich zum Besuch der Messe bewogen hat, anstatt auf den Buchmesse-Con zu gehen. Aber erst als Kollege Dirk van den Boom mir den Besuch dort quasi befohlen hat, ließ ich mich 2015 dazu hinreißen. Gemeinsam mit Sabine Osman und Spaceship Saar-Partizipant Mark Schmitt brach ich also auf nach Dreieich, um das Networking – einmal mehr – auf ein neues Level zu heben.

Der Buchmesse-Con ist anders als diejenigen, die ich bisher besucht hatte. Zum einen ist da die Besucherschaft, die erheblich jünger ist als ich es erwartet hatte (das Fantasy-Publikum drückt den Altersschnitt erheblich), und dann die Atmosphäre, die ich als weniger familiär, dafür eher ‘offiziell’ empfand – letzteres mag aber meinem subjektiven Eindruck geschuldet sein. Den Rest kannte ich aus Köln und Garching: Stände von (größtenteils) Kleinverlagen und Self-Publishern, die ihre Werke an den Mann bzw. die Frau bringen wollen, und jede Menge Panels.

Fanboy-Selfie mit Bernd Perplies alias Wes Andrews

Fanboy-Selfie mit Bernd Perplies alias Wes Andrews

Davon gesehen habe ich lediglich das von Wes Andrews aka Bernd Perplies, der Szenen aus seinem aktuellsten Werk “Frontiersmen” zum Besten gab, und das der PERRY RHODAN-Redaktion, die den neuen, im Cross Cult-Verlag erschienen Rhodan-Comic vorstellte. Ein Heft im übrigen, das ich mir definitiv zu Gemüte führen werde.

Mein Hauptanliegen beim Con war aber wie gesagt das Networking. Und diesmal kam ich auf meine Kosten: Nicht nur unterhielt ich mich einmal mehr sehr nett mit alten Bekannten, wie beispielsweise auch diesmal Klaus Bollhöfener. Außerdem lief ich vielen (mir bislang nur via E-Mail oder Facebook bekannten) Kollegen und Gesichtern über den Weg – der neue Deutsche Phantastik-Preisträger Bernd Perplies war darunter ebenso wie REN DHARK-Autor Achim Mehnert oder PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick, bei dem ich mich endlich für seine positive Rezension meines FanEdition-Romans “Mein Freund Perry” bedanken konnte. Für ein längeres Gespräch fehlte leider die Zeit – auf sein Angebot, dies bei Gelegenheit nachzuholen, würde der “junge Mann im ‘Flash’-T-Shirt” aber gern zurück kommen. Mir war es jedenfalls ein Fest!

"Historische" Begegnung: Wilfried A. Hary und ich.

"Historische" Begegnung: Wilfried A. Hary und ich.

Die Begegnung, die mir insgeheim jedoch den meisten Spaß bereitet hat, war jene die sich im Vorfeld bereits als ‘historisches Treffen’ angedeutet hatte: Nämlich die mit Ex-Atlan-Autor und Nachnamensvetter Wilfried A. Hary. Auch wenn wir gelegentlich schon verdächtigt worden waren, Vater und Sohn zu sein, sind wir tatsächlich weder verwandt noch verschwägert und haben es bis Dato trotz großer Nähe unserer Wohnorte nie geschafft, uns einmal über den Weg zu laufen. Jetzt holten wir das nach, verstanden uns prächtig und ich hoffe, dass es nicht die letzte Begegnung war.

Zu guter letzt gründete ich gemeinsam mit PERRY RHODAN-Jahrbuch-Mitautor Andreas Schweitzer noch spontan den erlesensten, exklusivsten und gehaltvollsten Schriftstellerzirkel in der Geschichte des Universums: Die Saarländischen Phantastik-Schreiber (SaarPhanSchrei) zählen jetzt schon unglaubliche sechs (!) Mitglieder, deren erklärtes Ziel es ist, sich auf jedem bietenden Con lautstark zum Gruppenfoto zu versammeln. Wir hoffen, so die Umstehenden zu irritierten, mimischen Entgleisungen verleiten zu können.

Mein Fazit: Es hat sich gelohnt. Ich habe viele neue Kontakte knüpfen und alte vertiefen können, und ich bin mir jetzt schon sicher dass ich den Con im nächsten Jahr wieder besuchen werde. Dann vielleicht sogar wieder mit einem kleinen Buchmesse-Besuch verknüpft – wer weiß?

Zurück auf der BASIS – DORGON 20 ist online

Lesezeit: 1

Schon bei Band 19 der DORGON-Reihe sprang ich kurzfristig ein, da Jürgen Freier leider aus gesundheitlichen Gründen aussetzen musste. Nun ist auch der Nachfolgeband erschienen, den ich wieder in Vertretung schrieb – diesmal für Aki Nofftz.

Erhältlich ist “Casino BASIS” in rein digitaler Form (eBook, PDF, HTML etc.) auf der Homepage des PROC. Der Download ist wie immer gratis.

Hier geht’s zum Download.

Mein erster Doppelroman

Lesezeit: 2 Min.

Als Nils Hirseland mich vergangenes Jahr fragte, ob ich nicht Lust hätte einen Roman für seine DORGON-Serie zu schreiben, war ich sofort Feuer und Flamme. Nicht nur, dass die Fan-Reihe im selben Kosmos spielt wie meine seit früher Kindheit geliebte PERRY RHODAN-Serie und auch teilweise mit den selben Figuren arbeitet, so wie ich es ja schon von meinem ersten veröffentlichten Roman “Mein Freund Perry” kannte. Für mich war es außerdem eine Möglichkeit, mich als Autor zu beweisen: Ja, ich kann Romane nach Exposés von anderen schreiben. Ja, ich kann 160 000 Anschläge in zwei Wochen schreiben. (Mit Ein- und Überarbeitung waren es allerdings anderthalb Monate. Das Brötchenverdienen hält mich leider ab und an vom Schreiben ab.)

Kurz: DORGON 19 war für mich ein Mittelding aus Fingerübung und Ego-Boost. Den Band zu schreiben hat mir großen Spaß gemacht.

Nachdem sich herauskristallisierte dass meine Autorenkollegin Aki Nofftz aus Zeitgründen den eigentlich für sie bestimmten Band 20 leider nicht schreiben kann, trat Nils wieder an mich heran, den Autor des Vorgängerbandes. So wurde DORGON 20 zu meinem ersten “Doppelroman”, wie es im Dunstkreis der PERRY RHODAN-Serie genannt wird. Etwas, wofür ich mich durchaus geehrt fühle.

Für mich persönlich ist die Rückkehr zu DORGON nicht nur eine willkommene Abwechslung zur Arbeit an meinen eigenen Romanen, die in den nächsten Tagen und Wochen dafür etwas in den Hintergrund treten muss. Ich mag diesen fannischen Kosmos, der mit dem Perryversum zwar identisch ist und trotzdem etwas ganz eigenes, davon losgelöstes darstellt. Man merkt Nils’ Plot einfach an, dass in seiner Brust ein Fanboy-Herz schlägt. Da ist viel, viel PERRY RHODAN in seinen Geschichten, aber wer will kann hier und da auch einen Funken STAR WARS entdecken (sein Cauthon Despair hat unverkennbar Anleihen bei Anakin Skywalker genommen), oder einen Klecks Babylon 5. Es ist diese Mischung, die die Serie zu etwas besonderem macht.

Wenn Band 20 erscheint, wird es mein zweiter Eintrag für die DORGON-Serie sein. Vermutlich Mitte/Ende Mai wird es so weit sein. Ich freue mich darauf.

Noch eine Rezi

Lesezeit: 1

Auch ein lieber Bekannter von mir hat “Mein Freund Perry” rezensiert, nämlich Andreas Schweitzer, im Fandom dem ein oder anderen sicher bekannt als einer der Macher der “Perry Rhodan Jahrbücher”, die vom SFCU heraus gegeben werden.
Andreas betreibt mit seinem “Häxler” nebenher ein Internetportal für Rezensionen aller Art, und im Rahmen dieser Seite hat er nun meinen ersten veröffentlichten Roman besprochen. Sein Urteil ist sehr schmeichelhaft und ermutigend.

Hier geht’s zur Rezension.

Thomas Harbach Rezensiert “Mein Freund Perry”

Lesezeit: 1

Wie mir soeben zu Ohren gekommen ist, ist eine neue Kritik zu meinem ersten veröffentlichten Roman “Mein Freund Perry” online. Der Text, der meines Wissens auch in einer der kommenden Ausgaben er SOL erscheinen soll, stammt von Thomas Harbach, der nicht gerade dafür bekannt ist, freimütig mit Lob um sich zu schmeißen. In sofern ist seine unterm Strich sehr positive Buchbesprechung für mich als Autor sehr schmeichelhaft. Um nicht zu sagen: Ich kann mich ihm in fast allen Punkten anschließen. Nur mit einer Sache hat er unrecht: Mein Vater lebt noch. 🙂

Die Kritik kann hier gefunden werden.