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Sind Heftromane die besseren Bücher?

Schon wieder ein YouTube-Video! Ich sollte echt mehr an meinen Romanen arbeiten und weniger erklären, worin sich Heftromane jetzt genau von Büchern unterscheiden.

Die bittere Wahrheit über das Schreiben am Wochenende

Eine Jungautoren-Kollegin bat mich neulich um Tipps zum strukturierten Arbeiten für nebenberufliche Schriftsteller. Ich fürchte nur, ich bin der falsche Ansprechpartner. Hier eine Visualisierung meines typischen Wochenend-Schreibtages. Wer kennt es?

DORGON 19 stammt aus meiner Feder

Nachdem Jürgen Freier aus gesundheitlichen Gründen DORGON Band 19 abgeben musste, wurde ich nun gebeten für ihn als Ersatzmann einzuspringen. Damit leiste ich meinen ersten Beitrag zur DORGON-Serie. Seit eben findet sich auf der Homepage des PROC der entsprechende Hinweis, womit die Änderung offiziell ist.

Für mich wird dies ein Novum, da ich zum ersten Mal einen Text nach fremdem Exposé schreiben und somit zu einer gesteuerten Serie beitragen werde. In so fern wird dies für mich eine sehr spannende Fingerübung, auf die ich mich sehr freue und an die ich mit großem Elan heran gehe. Danke an Nils Hirseland für die Gelegenheit, wenn die Nominierung auch aus eher traurigem Anlass erfolgte.

DORGON ist die nichtkommerzielle Fanserie des Perry Rhodan Online Club, und es gibt sie schon seit 1999. „Der Weg des Oxtorners“ wird Band 19 der so genannten ‚Special Edition‘, also quasi ein ‚Reboot‘ der DORGON-Reihe, die es irgendwann auf 200 Bände bringen soll. Es handelt sich vom Umfang her um Heftromane, die jedoch nicht gedruckt, sondern in rein digitaler Form erscheinen – als E-Books beziehungsweise im PDF-Format.

UPDATE 06.08.2014: 
Inzwischen ist auch das Cover aktualisiert und trägt meinen Namen. Und das, noch bevor ich die erste Zeile zu Blatte gebracht habe. Wenn das mal keine Verpflichtung ist …

Über die Eisen in meinem Feuer

Bereits während des ColoniaCons steckte ich voll in den Arbeiten an einem neuen Roman, den ich in den kommenden ein bis zwei Wochen zum Abschluss bringen möchte – die Rohfassung des Manuskriptes liegt mittlerweile vor, die Reinschrift ist bereits zu über der Hälfte abgeschlossen.

Worum es gehen wird? Nun, Außerirdische werden eine Rolle spielen, ein überheblicher Wissenschaftler und eine selbstgebastelte Rakete. Es wird eine Science Fiction-Persiflage werden, und eine Hommage an die SF des „Golden Age“. In den kommenden Tagen werde ich bereits meine Bewerbungsunterlagen zusammen stellen und mich auf die Suche nach einem Agenten machen, die die Geschichte für mich den Verlagen anbietet.

Und was kommt danach? Konkret sind drei Projekte in Arbeit, eines wird ein Comic, den ich mit einem Zeichner aus Berlin gemeinsam erarbeite – wobei er den Löwenanteil der Arbeit stemmt. Die anderen beiden sind eine Kurzgeschichte und ein weiterer (Kurz-)Roman, den ich für den Kleinverlag eines Bekannten schreiben möchte. Aber ich plane weiter. Zur Zeit habe ich Ideenpapiere für mehr Romane, als ich vermutlich jemals werde schreiben können, und es kommen immer wieder neue hinzu.

Dass all diese Geschichten, sofern ich sie zu Papier bringe, auch veröffentlicht werden, das ist inzwischen für mich keine Frage mehr. Selbst, wenn sich kein Verlag finden sollte – Self Publishing auf dem E-Book-Only-Markt ist keine exotische Spielart mehr, ich kenne mittlerweile viele Autoren-Kollegen die auf diese Weise durchaus ihr Geld verdienen. Definitiv eine Option auch für mich.

Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung …

… zumindest im Ansatz. Okay, ich habe etwas übertrieben. Aber auf der offiziellen PERRY RHODAN-Homepage findet sich seit einigen Tagen ein Artikel, der mich sehr glücklich macht. Es ist der „Verlagsseitige“ Hinweis auf meinen FanEdition-Roman „Mein Freund Perry“. Toll weniger, weil das Werbung für den Band bedeutet, sondern vielmehr weil hier mein Name in einem Atemzug mit meiner Jugendliebe Perry genannt wird – und das von offizieller Stelle im heiligen Rastatt.

Das ist ein bisschen so, als würde ich mich der Zielsetzung nähren, mit der ich anno 1994 in meinem kindlichen Übermut meine ersten Kurzgeschichten und Romane verfasst habe. Welche Zielsetzung das ist? Nein, das traue ich mich nicht auszusprechen oder zu schreiben. Ich bin da abergläubisch. Aber wenn es eines fernen Tages einmal wirklich so weit sein sollte, lasse ich es euch wissen.

Dass ich diesen Roman geschrieben habe macht derweil immer mehr die Runde, und das freut mich natürlich sehr. Denn ich hoffe, dass es ein kleiner Türöffner für mich sein wird, und dass ich für meine bisherigen, aktuellen und künftigen Romanprojekte – die es zuhauf gibt – ebenfalls Interessenten finde. Wurde man einmal veröffentlicht, so hört man, soll das ja angeblich sein als sei ein Knoten geplatzt. Gerade die FanEdition gilt demnach wohl als Qualitätsgarant, so wurde mir zumindest immer wieder bestätigt. Trotzdem sind das sehr mutige, hoch gegriffene Gedanken – warten wir’s also ab.

Derweil fehlt mir eigentlich nur eines zum perfekten Nachwuchsautoren-Glück: Eine Rezension zu „Mein Freund Perry“. Man sagt, man könne seine Herzenswünsche beim Universum in ‚Bestellung‘ geben. Dann fange ich mal klein an: Ehrlich, Blogger, Redakteure, Leser, wann nehmt ihr euch mein Büchlein vor und schreibt was nettes drüber?